Das Zusammenspiel von Software und Technik

Der Begriffe Software hat die gleiche Bedeutung wie die Begriffe Computerprogramm oder Programm. Dabei handelt es sich im Gegensatz zur Hardware um jede Art von Daten, die digital auf einer Hardware gespeichert werden können. Anhand einer CD lässt sich dies gut veranschaulichen. Die CD selbst wäre zum Beispiel die Hardware und die Software, also das Programm, wären die darauf gespeicherten Lieder.

Software gibt es in vielfältigen Ausführungen. Sie lässt sich beliebig oft und mit einfachen Mitteln vervielfältigen. Sie ist leicht austauschbar oder das Aktualisieren ist möglich. Genauso wie sie erweiterbar ist und Fehler korrigiert werden können. Je umfangreicher und komplexer eine Software erstellt wird, umso fehleranfälliger ist sie. Solche Fehler werden Bugs genannt und werden vom Hersteller nach Möglichkeit umgehend behoben, damit die Software reibungslos laufen kann. Diese Korrektur auf schnellstem Weg wird auch ­Hotfix genannt. Dagegen versteht man unter einem Service Pack (Wartungs-Paket) die zusammengefassten Verbesserungen eines Programms. Der Vorteil eines Service Packs ist, dass nicht nur kleine Daten korrigiert werden können, sondern Änderungen umfassend realisiert und große Datenmengen aktualisiert werden können.

Die Unterscheidung erfolgt nach verschiedenen Kriterien. Systemsoftware zählt zum Betriebssystem eines Computers. Darunter fallen zum Beispiel Betriebssysteme und Gerätetreiber. Software zum Verwalten der Datenbank oder Dienstprogramme gelten als systemnahe Software. Anwendungssoftware erstreckt sich auf sämtliche Bereiche, die dem Anwender entweder arbeitserleichternd zur Seite stehen oder zu seinem Vergnügen gestaltet worden sind.

Wie auch Texte unterliegt Software dem Urheberrecht. Beim Kauf erhält man im Grunde das Nutzungsrecht für das Programm. Als Freeware, also freie Software, werden jene Programme bezeichnet, die für jeden Zweck genutzt werden können. Egal ob diese nur verwendet oder bearbeitet und in veränderter Form weiter gegeben werden. Open Source zum Gegensatz besitzt einen offenen Quellcode. Damit kann das Programm verändert, verbessert und weitergegeben werden.

Welche Software erworben wird, hängt jeweils davon ab, für welchen Zweck sie gebraucht wird. Zusätzlich gibt es zu jeder bestehenden Software etliche Alternativen, die mit zum Teil minimalen Unterschieden ausgestattet sind. Die Entscheidung für oder gegen eine Software trifft zum Teil der Käufer, zum Teil ist sie auch abhängig vom jeweiligen Betriebssystem. Nicht jede Software läuft auf jedem System. Bei speziellen Programmen spielt auch der Kostenfaktor eine nicht unwesentliche Rolle. Oft stehen kostengünstigere Varianten zur Auswahl.